Archiv Neuigkeiten 2009

01.12.2009

Plätzchenparade in Wensickendorf  Dritter Weihnachtsmarkt zog Besucher an

An dem Stand der Bäckerei Langhoff auf dem Wensickendorfer Weihnachtsmarkt leuchteten am Sonntag die Kinderaugen auf. Saftige Lebkuchen, riesige Schaumküsse und andere Leckereien waren hier nebeneinander aufgebaut. Trotz der riesigen Auswahl hatten die fünfjährige Luzia und die vierjährige Charlotte schnell ihren Favoriten ausgemacht. Ein Lebkuchenhaus wurde von den beiden genau betrachtet. Viel öfter gingen am Sonntag aber die kandidierten Äpfel über die Ladentheke wusste Verkäuferin Regine Göckel zu berichten.

Bereits zum dritten Mal lockte der Wensickendorfer Weihnachtsmarkt rund ums „Landhotel Classic“ Besucher an. Im großen Saal waren Geschichten vom Märchenerzähler Klaus-Dieter Osterburg zu hören, der sich passenderweise als Weihnachtsmann verkleidete. Außerdem sorgte die Wensickendorfer Kita mit ihrem Weihnachtsprogramm für Unterhaltung.

28.11.2009

FREIZEIT Badestelle soll bleiben

Über die Badestelle am Rahmersee in Wensickendorf wurde auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Wensickendorf diskutiert. Wegen versicherungsrechtlicher Probleme, und um nicht drei verschiedene Pachtverträge für See, Grundstück und Strandstreifen abschließen zu müssen, übernimmt die Stadt dort keine Verantwortung. Zwar lässt der Seebesitzer das Baden weiterhin zu, aber mit dem Hinweis „Auf eigene Gefahr“.

Das Baden am Rahmersee sei ein Stück Wensickendorfer Geschichte, es zu vernachlässigen, wäre ein „Aderlass, der einmalig ist“, so die Überlegungen von Einwohner Günter Müller. Er schlug vor, eine Interessengemeinschaft zu gründen, wie es sie in anderen Orten auch gebe.

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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17.10.2009

Fuß- und Radwegbau verzögert sich Ortsbeirat Planfeststellungsverfahren dauert an

Auf den Baubeginn des Fuß- und Radweges hinter dem Wensickendorfer Bahnübergang in Richtung Wandlitz müssen die Bürger doch länger warten als geplant.

Bei der Sitzung des Wensickendorfer Ortsbeirats informierte Ortsvorsteher Eberhard Schmidt am Donnerstagabend, dass das Planfeststellungsverfahren für den Bau des Radweges immer noch andauert.

 „Das Verfahren wird sich mindestens um anderthalb Jahre verschieben“, sagte Schmidt. Schuld sei der Umstand, dass der Bau durch die Lage an der Bundesstraße nicht in der Zuständigkeit der Stadt Oranienburg liegt, sondern beim Landesstraßenbauamt. Die Behörde plant gleich den kompletten Bau bis Wandlitz, bei dem es noch Probleme gibt.

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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13.10.2009

Eichen und Buchen statt Kiefern Forstwirtschaft Wald im Wensickendorfer Revier wird verjüngt 

Im Herbst und Winter hat in der Revierförsterei Wensickendorf der Holzeinschlag Saison.

Der Wensickendorfer Förster Martin Krummel ist jetzt häufiger mit Farbspray in seinem Revier unterwegs. Er markiert die Bäume, die gefällt werden sollen. Im Landeswald werde die nachhaltige Bewirtschaftung fortgesetzt, auch wenn sich innerhalb von zwei Jahren die Holzpreise etwa halbiert haben, so der Revierförster. Die Wirtschaftskrise hat bei den Rohstoffen aus dem Wald für einen Preisverfall gesorgt. Dazu habe auch die Immobilienkrise in den USA beigetragen, nach Amerika werde jetzt wesentlich weniger Holz exportiert. Die Preise seien allerdings nicht so niedrig, wie auf dem Tiefststand vor sieben Jahren. Während viele Privatwaldbesitzer jetzt erst einmal abwarten, setzt das Land sein Waldumbauprogramm fort. „Wir erhalten damit auch Arbeitskräfte bei den privaten Forstfirmen“, sagt Krummel.

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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25.09.2009

LKA-Einsatz in Wensickendorf Kriminalität Mutmaßliche Drogenschmuggler verhaftet / Durchsuchung auch in Hennigsdorf

Brandenburgische Drogenfahnder haben eine internationale Schmugglerbande zerschlagen. Die Spur führt auch nach Oberhavel.

Um fünf Uhr früh hatte die Spezialeinheit des brandenburgischen Landeskriminalamts (LKA) am Dienstag das Haus in Wensickendorf umstellt. Kurz darauf wurden Dirk S. und drei Nachbarn unsanft geweckt. Zur selben Zeit nahmen Polizisten in Essen, München und Amsterdam fünf weitere mutmaßliche Drogenschmuggler fest. Zeitgleich wurden 13 Objekte durchsucht. Darunter Firmenräume von Dirk S. in der Hennigsdorfer Tucholskystraße.

Der Schlag gegen die international agierenden Drogenschmuggler war lange vorbereitet. Seit Juni 2008 laufen unter Regie der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) die gemeinsamen Ermittlungen der Rauschgiftfahnder des LKA in Eberswalde und des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg. Damals waren mehrere Drogenkuriere bei Kontrollen an den Grenzen aufgeflogen. Eine Frau aus Biesenthal (Barnim) wurde auf dem Flughafen Rio de Janeiro mit vier Kilo Kokain im Gepäck festgenommen. Mitte Juli ging eine Hennigsdorferin in der englischen Hafenstadt Dover den Fahndern ins Netz. Sie hatte drei Kilogramm Kokain dabei. Der größte Fang gelang aber am 1. Oktober letzten Jahres, als ein Oranienburger auf dem Pariser Flughafen mit mehr als zwölf Kilogramm Kokain aufgegriffen wurde. Alle drei sind seitdem inhaftiert.

Nach Erkenntnissen des LKA waren die drei Kuriere im Auftrag einer straff organisierten Drogenschmugglerbande unterwegs. Diese soll sich auch mehrerer legaler Firmen bedient haben, um den einträglichen Handel mit Betäubungsmitteln zu verschleiern.

Seit November 2007 sollen so mehr als 30 Kilogramm Kokain aus Südamerika über Deutschland vor allem nach Großbritannien geschafft worden sein. Die Fahnder gehen außerdem davon aus, dass mehrere Zentner Marihuana aus Ghana nach Deutschland gebracht wurden. Die Ermittlungen dazu sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Insgesamt waren am Dienstagmorgen mehr als 100 Beamte im Einsatz. Festgenommen wurden acht Deutsche im Alter von 18 bis 57 Jahren sowie in Amsterdam ein 40-jähriger Mann von der Elfenbeinküste. Zudem wurden kleinere Mengen Drogen, mehrere tausend Euro Bargeld und zahlreiche Unterlagen sichergestellt.

Die Festgenommenen wurden Haftrichtern in Frankfurt (Oder), München und Amsterdam vorgeführt. Gegen sechs Beschuldigte wurde Haftbefehl erlassen, zwei von ihnen kamen vorläufig wieder auf freien Fuß. Ein Haftbefehl wurde aufgehoben.

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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25.06.2009

Jungfräuliche Jägerin Wieland Försters Skulptur der Daphne ist gleich dreimal auf der Landesgartenschau zu sehen 


Daphne, eine Nymphe der griechischen Mythologie, soll eine Tochter des Flussgottes Peneios gewesen sein. Sie war eine jungfräuliche Jägerin.

Als Apollon den Liebesgott Eros verspottete, rächte sich dieser. Er schoss einen goldenen Liebespfeil auf Apollon und einen bleiernen auf Daphne ab. Apollon verliebte sich unsterblich in Daphne, während diese, von dem genau das Gegenteil bewirkenden Eros-Pfeil getroffen, für jene Liebschaft unempfänglich wurde. Als Apollon Daphne bedrängte, floh sie zu ihrem Vater. Sie bedrängte Peneios, ihre Apollon reizende Gestalt zu verwandeln. Daraufhin erstarrte sie zu einem Lorbeerbaum.

Mit dieser Geschichte gestaltet der begnadete Bildhauer, Maler, Grafiker und Schriftsteller Wieland Förster die Oranienburger Landesgartenschau mit. Seine Daphne ist nicht zum Lorbeerbaum erstarrt und mit dessen Blättern geschmückt. Im Zyklus von drei Figuren zeigt Förster seine Daphne noch menschennah. Sie wurde verwandelt, weil sie bedroht war, aber sie bleibt liebesfähig. Und sie ist nicht abgeneigt. Aber nur, wenn sie es will. Und schließlich könnte sie sich auch zurückverwandeln in eine schöne junge Frau.

Den Platz für seine Skulpturen hat der in Wensickendorf lebende Künstler mit Bedacht gewählt. Sie stehen vor der barocken Orangerie im Schlosspark. In deren Weichbild, zum Park hin, zeigt Förster drei Daphne-Skulpturen in Bronze. Gegossen wurden sie in der Berliner Kunstgießerei von Marc Krepp in Weißensee, der sei 25 Jahren für Wieland Förster arbeitet. Doch warum platziert der Künstler seine Daphne an der Orangerie? „Ich möchte damit der Orangerie, die als Haus der Früchte erbaut wurde, Würde verleihen. Über die Daphne-Skulpturen wird die Beziehung des Barockbaus, in der Vergangenheit als Pferdestall und Munitionslager missbraucht, ins Grüne hergestellt“, erläutert Wieland Förster sein Konzept.

Wer sein Werk und seinen Stil kennt, der weiß, was Förster meint: Wer ein gutes Haus hat und eine gute Skulptur, wird sie immer in Beziehung setzen können. Aus dem Gemeinsamen erwächst die Qualität.

Der Künstler geht von einem Nebeneinander, Miteinander oder Zueinander aus, nicht vom Dafür-gemacht-Sein. Wenn die Architektur wirklich gut ist und die Plastik nicht geringer, funktioniert das. Die Skulptur, von dieser Erfahrung geht Förster aus, braucht die Mächtigkeit der Landschaft, der Natur, des Parks.

Die Besucher der Laga will der Künstler mit seinem Werk auffordern: Schaut, in welcher Kulturlandschaft ihr lebt!

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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25.06.2009

Wenn der Arzt die Hilfe versagt Gesundheit Ärger mit dem Bereitschaftsdienst

Schnelle Hilfe hatte sich Maria Stephan aus Wensickendorf vom ärztlichen Bereitschaftsdienst erhofft, als es ihrem Mann eines Nachts sehr schlecht ging. Er klagte über heftige Bauchschmerzen. Doch den Anruf beim Notdienst hätte sie sich nach eigenen Angaben sparen können.

Denn nachdem sie dem diensthabenden Arzt ihre Sorgen geschildert hatte, habe ihr dieser geantwortet, das Ganze sei „wohl nicht so schlimm“, sie solle doch zur Uhr schauen, wie spät es ist und „die Pferde nicht scheu machen“. Leider konnte Maria Stephan den Namen des Mannes nicht verstehen. Als sie bat, er solle ihn wiederholen, legte er auf. „Von Hilfe beziehungsweise einem Rat, wie ich meinem Mann Erleichterung verschaffen konnte, war keine Spur“, so Maria Stephan. Beide mussten bis zum Morgen ausharren, um den Hausarzt zu verständigen. „Ich bin empört über diese Art und Weise und kann es nicht glauben, denn zum Glück gibt es noch sehr viele engagierte Ärzte“, so Maria Stephan.

Ralf Herre von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVB), die für den Bereitschaftsdeinst zuständig ist, kann sich ein solches Verhalten ebenfalls nicht erklären. Falls sich die Vorwürfe bestätigen sollten, hätten sie persönliche Konsequenzen zur Folge. Das setze jedoch voraus, so Herre, dass sich die Betroffenen schriftlich an die KVB wenden, unter Angabe von Tag und Uhrzeit des Notrufs, der gewählten Telefonnummer und – wenn möglich – des Arztnamens. stv

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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Wirrwarr und Wolfsticket Bahn Günter Müller und die Arbeit der AG Heidekrautbahn


Der Bahnhof Wensickendorf dient der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Region Heidekrautbahn“ zurzeit als Modell für eine Konzepterarbeitung. Deren Inhalt befasst sich mit der Frage, wie ein altes Bahnhofsgebäude zum Leben erweckt werden kann.

Voraussetzung ist, dass es genutzt und der entsprechende Betreiber dafür gefunden wird. Darüber informierte Günter Müller, der Wensickendorf im Interessenverband vertritt, den Ortsbeirat am Donnerstagabend. Dessen Mitglieder würden diese Konzeption noch in diesem Jahr erhalten und könnten dann ihre Meinung äußern. Womit sich vielleicht eine Chance auftut, das historische Wensickendorfer Gebäude zu erhalten. Es wäre ein Herzenswunsch von Günter Müller, der seit Jahren darum kämpft, dem alten Bahnhof wieder eine ihm gemäße Bedeutung im Ort zu geben.

Eine Kommission aus Berliner und Brandenburger Mitgliedern habe inzwischen sechs Varianten erarbeitet, wie die Bahnstrecke der Heidekrautbahn am kostengünstigsten bis nach Pankow oder bis Gesundbrunnen verlängert werden könnte. Ein entsprechendes Papier würde bis Ende des Jahres vorliegen.

Außerdem habe sich die Kommunale AG damit beschäftigt, den Wirrwarr von Informationstafeln, die in jeder Gemeinde unterschiedlich seien, zu vereinfachen. Ferner berichtete Günter Müller, dass es zukünftig ein sogenanntes Wolfsticket geben wird. Das soll ein Anreiz sein, die Fahrgäste aus Berlin mit der Heidekrautbahn in die Schorfheide zur Wolfsbesichtigung zu fahren.

Zurzeit beschäftige sich die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Region Heidekrautbahn“ auch mit der Frage, ob es günstiger wäre, sich in einen Verein umzuwandeln. In der jetzigen Situation gebe es keinen Rechtsstatus, auch Fördermittel könnten nicht beantragt werden.

Die Vielzahl der Aufgaben, die der Interessenverband, zu dem auch Zehlendorf und Schmachtenhagen gehören, zu lösen habe, wäre kaum zu bewältigen. Ein Verein könnte hauptamtlich Mitarbeiter beschäftigen. Doch genauso müsse man eventuelle Nachteile abwägen, bemerkte Günter Müller. Er selbst würde sich zunächst mit den juristischen Bedingungen beschäftigen.

Auch die Ortsbeiratsmitglieder werden sich in nächster Zeit zur Beratung dieser Frage zusammen setzen.

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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02.05.2009

Ältere Einwohner fühlen sich abgehängt Altenplan Kritik in Wensickendorf

Der Wensickendorfer Ortsbeirat hat trotz Kritik einstimmig für den „Altenplan der Stadt Oranienburg“ votiert. Es handele sich um eine Bestandsaufnahme und Arbeitsgrundlage zugleich, sagte Ortsvorsteher Eberhard Schmidt. Wensickendorf wäre unter „Sozialraum Ost“ mit nur wenigen Zeilen in der dicken Broschüre abgehandelt, informierte er. Wobei er das Wort „Altenplan“ nicht sehr glücklich gewählt finde und auch nicht, dass die Altersgrenze bei 55 Jahren beginne. Bemerkenswert sei der prozentuale Anteil, der sich in der Oranienburger Bevölkerung in den vergangenen Jahren auf 30 Prozent erhöht hätte.

Einen Fragebogen hinsichtlich bestimmter Bedingungen im Ort habe er niemals in der Hand gehabt. Den hätten die Mitglieder des Seniorenclubs zu Fragen wie ärztliche Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten ausgefüllt, ergänzte Eveline Ziesmer. Beides sei im Ort für die älteren Menschen völlig unzureichend. Vor allem, nachdem der kleine Verbrauchermarkt kürzlich geschlossen hat. Und auch die Möglichkeiten, in Oranienburg an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen, seien unzulänglich, wenn der letzte Bus bereits um 19.20 Uhr fährt. „Wir sind völlig abgeschnitten“, konstatierte die Vertreterin der Senioren. Dafür aber, so Eberhard Schmidt, würden sich die älteren Menschen gerne und zahlreich an den verschiedenen Ortsfesten beteiligen. Und Heinz Ließke (Freie Wähler) ergänzte, dass dieser Altenplan den Mitarbeitern der Verwaltung als Überlegungsgrundlage gelten sollte, künftig solche Konzepte zu entwickeln, die auch die einzelnen Ortsteile mit einschließen.

Beim überarbeiteten Entwurf des Flächennutzungsplans habe es keine Veränderungen für den Ortsteil gegeben, informierte Schmidt. Zwei Stellungnahmen seien eingegangen. Bei der einen ging es darum, Flächen am Wiesenweg als Bauland zu deklarieren. Doch das ist unmöglich, da es sich hier um ein Landschaftsschutzgebiet handelt. Häuser, die dort stehen, hätten nur Bestandsschutz.

Die zweite Eingabe betrifft die Wiese hinter einem Grundstück, die total umgewandelt werden sollte. Jetzt ist es zwar möglich, in der zweiten Reihe zu bauen, aber nur, wenn die Tiefe nicht mehr als 60 Meter beträgt. Festgeschrieben aber sei das Gewerbegebiet, „und das ist wichtig für uns“, argumentierte Schmidt.

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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„Das ist Lebensfreude pur“ Dorfleben 1. Kunstausstellung des Kulturvereins Wensickendorf/Zehlendorf gut besucht


Das Landhotel Classic in Wensickendorf stellte gestern seinen Salon für eine Ausstellung mit Kunst aus der Region zur Verfügung. 

„Das ist ja crazy“, rief Christina Muckow begeistert, als sie sich ein Bild von Horst Baudisch anschaute. Der ruhige Mann mit dem grauen Bart schaute verständnislos drein, aber Christina Muckow zeigte auf die Sonne in dem Hiddensee-Bild des Malers und holte ihre Tasche hervor. So wie Baudisch seine Sonne verschachtelt und gefächert gemalt hatte, so hatte Christina Muckow ihre Patchworkarbeit aufgeteilt. „Crazy nennt man diese Technik beim Patchworken“, erklärte sie.

Und wirklich, zwischen der Malerei und den Textilarbeiten zeigten sich strukturelle Parallelen. Beide – der Maler und die Näherin – fielen mit geometrischen, prismenartigen Formen auf, die beim Horst Baudisch schon mal an die Malerei von Lyonel Feininger erinnern, die bei Christina Muckow anspruchsvolle genähte Bilder waren.

Der aufschlussreiche Vergleich zwischen beiden war gestern Nachmittag möglich. Der Kulturverein Wensickendorf/Zehlendorf hatte seine 1. Kunstausstellung organisiert, das Landhotel Classic stellte dafür seinen Salon zur Verfügung. „Professionelle Künstler treffen auf Kreativschaffende“ hieß es in der Einladung. Das ergab eine Konstellation, in der sich die Maler Horst Baudisch aus Lehnitz und Andreas Christoph Schneider aus Birkenwerder sowie der Glasgestalter Tilmann Wolf aus Wandlitz neben Hobbykünstlern aus Wensickendorf, Zehlendorf und Stolzenhagen vorstellten.

„Wir wollten, dass die kreativen Menschen untereinander ins Gespräch kommen und dass Einwohner hier etwas mehr über ihre Nachbarn erfahren“, erklärte Christine Kraeft vom Kulturverein. „Viele kennen Elke Langhoff nur als Bäckersfrau“, sagte sie, „die werden vielleicht erstaunt sein, wenn sie diese Bilder sehen.“ Und viele kamen. Die Bäckersfrau zeigte Porträts, die ihr viel Bewunderung eintragen. Schon immer hatte sie gern und viel gemalt, vor der Wende hatte sie in einem Verlag in der Reproduktion und Retusche gearbeitet. Das künstlerische Potenzial war also vorhanden und ist in den letzten Jahren wiederentdeckt worden.

Neben Elke Langhoff zeigten Monika Thiele, Gabriele Jeserig und Sabine Nagel ihre Bilder. Sabine Nagel berichtet, was sie zum Malen bringt: „Das ist Lebensfreude pur.“ Früher hatte sie in einem Energiebetrieb gearbeitet, jetzt bietet der Vorruhestand den nötigen Freiraum fürs Malen, zarte Blumenbilder steuerte sie zur Schau bei.

Beide Seiten hatten gestern keine Berührungsängste. Die Profis beschauten die Arbeiten der Amateure, diese schlenderten mit einem humorvollen „Dann wollen wir uns mal richtige Kunst anschauen“ herüber. „Ich habe gern mitgemacht“, sagte Andreas Christoph Schneider zur Ausstellung, die nur einen Nachmittag zu sehen war. Schneider zeigte vier lebenspralle und deftige Bilder als Hommage an die zwanziger Jahre.

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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09.03.2009

Der Storch kann kommen VOGELSCHUTZ Auch Hennigsdorf will Adebar begrüßen / Nest auf Scheunendach in Nieder Neuendorf

Im Ortsteil Nieder Neuendorf wurde am Sonnabend das erste Storchennest von Hennigsdorf auf ein Scheunendach gehievt 
Maskottchen kennt man in Hennigsdorf den Storch bereits ganz gut. Eine Einkaufspassage und eine Apotheke tragen den Namen des Vogels. Und die Fußballer des FC 98 Hennigsdorf haben ihn sogar als Wappentier. Geht es nach dem Willen von Ralf Nikolai, sollen die Hennigsdorfer in naher Zukunft auch einen echten fliegenden Storch bekommen. „Nach fast zweijähriger Planung und Vorbereitungszeit haben wir endlich ein Nest“, sagt der Initiator des ersten Storchennestes in Hennigsdorf zufrieden, nachdem die Feuerwehr am Sonnabend Mittag das mehrere Zentner schwere Gerüst auf das Scheunendach der Gaststätte „Zur Buhne“ gehievt hatte. Dort sollen bald möglichst Weißstörche ihren Nachwuchs großziehen. „Jedes Jahr fliegen über Hennigsdorf Störche hinweg. Da wird es Zeit, dass wir einen Storch vom Hierbleiben überzeugen. In den 1930er-Jahren haben schließlich auch Störche auf diesem Dach genistet“, sagte Nikolai.

Zukünftiger Storchenvater ist Roland Heigel. Der bekannte Vogelexperte aus Wensickendorf wird das Nest beobachten und im Falle eines Zuzugs den Nisterfolg wissenschaftlich begleiten. „Ich dokumentiere das Brutverhalten und speise die Daten in die bundesweite Erfassung zur Storchenpopulation ein.“ Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich tatsächlich ein Storch auf dem Nieder Neuendorfer Dach niederlassen wird, konnte der Storchenprofi jedoch nicht genau sagen. Schlecht stünden die Chancen nach Ansicht Heigels aber keineswegs. „Da es in der Gegend kein anderes Nest gibt und es im Umkreis viele Wiesen gibt, auf denen der Storch seine Nahrung findet, könnte es klappen.“ Sollte sich ein Tier dort oben niederlassen, wäre den Hennigsdorfer die jahrelange Treue des Storches gewiss. „Störche wechseln zwar oft die Ehefrau, ihrem Nest bleiben sie aber absolut treu. Wenn sie sich erstmal für ein Nest entschieden haben, dann kommen sie immer wieder dorthin zurück“, sagte Heigel.

An einem bewohnten Nest erfreuen können sich dann vor allem die Gäste von Steffi Sindermann, der Gastwirtin der Buhne. Die 32-Jährige hat unter dem Scheunendach einen Teil ihres Restaurants eingerichtet und sich nach anfänglichem Zögern bereit erklärt, die Scheune für das ehrgeizige Vorhaben zur Verfügung zu stellen. „Man weiß natürlich erst mal nicht, was da auf einen zukommt. Ich habe mich aber überzeugen lassen und bin jetzt gespannt, ob das was wird.“

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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02.02.2009

Wenn Mütter feuchte Augen bekommen Hochzeitsmesse Im Landhotel „Classic“ gab es alles für den schönsten Tag im Leben zu sehen

Strahlende Augen und rauschende Roben – im Wensickendorfer Landhotel „Classic“ ging es am Sonntag fast wie bei einer richtigen Hochzeit zu.

Von Liane Protzmann

Zur „Hochzeitsmesse Romantica“, die zum 5. Mal stattfand, konnte um 11 Uhr bereits der 100. Besucher begrüßt werden. Und als die Modenschau um 14 Uhr begann, war es rappelvoll. Glänzende Augen bekamen die Schaulustigen und angehenden Bräute angesichts der Models in Weiß. Auch Blumenkinder waren fein herausgeputzt.

Die Messe war wieder ein Knaller für das Oberhaveler Landhotel. „Wir sind sehr zufrieden. Überall begegnet man nur glücklichen Menschen. Gäste, vor allem aus der nördlichen Region von Oberhavel, nutzen unser Angebot, aber auch Leute aus Berlin kommen hierher“, resümiert Marion Krüger, Marketingchefin des Hotels.

Schauen, sich anregen lassen und Beratung stehen an diesem Messetag im großen Ballsaal bis 17 Uhr ganz oben. In Kästen glitzern goldene Ringe, Fotografen präsentieren sich mit Hochglanzfotos, Floristen preisen moderne Gestecke an. Eine weiße Taube im geflochtenen Käfig wirbt für einen schönen Brauch, ein Service aus Neuruppin.

Das Standesamt Oranienburg ist zum zweiten Mal dabei. „Wir informieren vor allem Heiratswillige darüber, welche Papiere notwendig sind und wie die Zeremonie ablaufen könnte“, berichtet Standesbeamtin Evelin Schaffran. Und wie sieht es mit dem Run auf das Glücksdatum 9.9.09 aus? Bisher eher mau, meint sie. Es ist ein Mittwoch, und da würde nicht gern geheiratet. Sie erhofft eher von der diesjährigen Laga in Oranienburg mit ihrem außergewöhnlichen Ambiente einen positiven Effekt.

Für Kathrin Kopplin (Jahrgang 1979) und Sascha Polzin (Jahrgang 1977) aus Velten steht der Termin für ihre Hochzeit jedenfalls fest. Am 25. Juli wird geheiratet. „Wir wollen es jetzt wissen, leben seit neun Jahren zusammen. Es ist an der Zeit“, meinen beide, die schon einen neun Monate alten Sohn haben. Zur Messe haben sie ihre Trauzeugen mitgebracht, um ihnen das Hotel zu zeigen, wo sie feiern werden. Der Bräutigam in spe hat sich auch noch nicht für einen festlichen Anzug entschieden, will sich hier nochmal beraten lassen.

Maren Bergholz ist Lehrerin für Gesellschaftstanz und bietet Unterricht sowohl zu Hause bei den Kunden als auch zur Begleitung auf dem Hochzeitsfest an. Sie ist zum ersten Mal auf der Hochzeitsmesse in Wensickendorf. „Gute Kontakte hatte ich bereits. Man ist erstaunt über meine Angebote“, erzählt die Berlinerin. Als Ich-AG angefangen, hat sie mit ihrer Selbstständigkeit eine Marktlücke erwischt. Unter den Ausstellern bietet sie schon etwas Besonderes an.

Ebenso Elvira und Eckhard Peters aus Neuruppin. Bei ihnen kann man Tauben buchen, sie als Zeichen des Friedens und der Liebe in die Luft steigen lassen.

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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17.01.2009

Vorläufiger Veranstaltungsplan Kulturverein Wensickendorf Zehlendorf für das Jahr 2009

06.02.2009 Dia-Vortrag „Syrien“ 19:00 Uhr Bürgerhaus Zehlendorf v.: M. Stephan

07.03.2009 FYN - nordische Folk-Music 19:00 Uhr Bürgerhaus Zehlendorf v.: Telschow

15.03.2009 Bilder-Ausstellung ab 14.00 Uhr Landhotel Classic Wensickendorf v.: Kraeft/v.Appen

17.04.2009 Gerald Wolf Kabarett 19.00 Uhr Bürgerhaus Zehlendorf v.: Telschow

15.05.2009 Lesung G. Laulchien „Lehrer – nein danke“ 19.00 Uhr Bürgerhaus Zehlendorf

13.06.2009 Dorffest Zehlendorf Dorfplatz Zehlendorf v.: Ortsbeirat Zehlendorf und alle Vereine

05.09.2009 Sommerkonzert Kirche Wensickendorf

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17.01.2009

Damit nichts schiefgeht Romantica 14 Aussteller beraten bei der Hochzeitsmesse am 1. Februar
Die Hochzeitsbranche scheint krisensicher. Auf Sparkurs sieht Marketingchefin Marion Krüger ihre Brautpaare jedenfalls nicht. Schließlich soll am schönsten Tag im Leben alles stimmen, das Ambiente ebenso perfekt sein wie das Kleid, die Frisur, die Festtafel und die Feier selbst. Damit nichts schiefgeht, können sich Brautleute in spe wieder bei der Hochzeitsmesse „Romantica“ beraten lassen. Sie findet am Sonntag, 1. Februar, im „Landhotel Classic“ in Wensickendorf statt. Und das zum mittlerweile fünften Mal.

Zwischen 10 und 17 Uhr bieten 14 Aussteller alles an, was zum Gelingen der Hochzeit beiträgt: die künftigen Eheleute können sich das Hochzeitszimmer des Hotels ebenso ansehen wie stilvolle Tischdekoration, Goldschmiedekunst, Hochzeitstorten oder die Angebote des „Fliegenden Hochzeitsservice“: Weiße Tauben, die nach der Trauung in den Himmel steigen. Besonders beliebt ist bei der Hausmesse stets das Angebot an Hochzeitsroben. Hier kann jedes Kleid anprobiert werden. Welches gefällt ihr oder ihm am besten? Modefarben sind Creme und Champagner. Beliebt sind schlichte Modelle mit Korsage oder Schleppe, weiß Marion Krüger. Favorit bei den Brautsträußen ist ungebrochen die Rose. Allerdings nicht mehr unbedingt in Dunkelrot, sondern mit weißen, rosa und lachsfarbenen Blüten. Die Modenschau beginnt gegen 14 Uhr. Dabei stellen die Models auf dem Laufsteg auch Festmode vor.

Erstmals auf der Hochzeitsmesse vertreten ist eine Berliner Tanzlehrerin mit ihrer mobilen Tanzschule. Sie bringt zu Hause den Brautleuten die richtigen Schritte bei, damit sie beim Hochzeitswalzer glänzen können. Neu ist auch das Angebot einer Video-Filmerin aus Berlin.

Jeder 100. Besucher der Messe bekommt ein Candlelight-Dinner mit einer Übernachtung für zwei Personen geschenkt. Das Landhotel befindet sich an der Hauptstraße 66, und der Hochzeitsservice ist unter 033053/6 80 zu erreichen (www.landhotel-classic. de).

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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20.06.200916.03.2009

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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07.12.2009

KULTURVEREIN Adventssingen im Gotteshaus

Am 3.Advent, am kommenden Sonntag, 13. Dezember, sind alle Interessierten in die Wensickendorfer Kirche eingeladen. Ab 16 Uhr singen und musizieren dort der Wensickendorf-Zehlendorfer Kirchenchor und die Gäste.

Vertraute und neue Weihnachtslieder kommen zu Gehör und werden gemeinsam angestimmt. Es erklingt zudem weihnachtliche Instrumentalmusik mit Orgelbegleitung. Die Kollekte ist für die Arbeit des Freundeskreises Deutschland-Bolivien „Vamos juntos“ bestimmt. Die evangelische Kirchengemeinde und der Kulturverein Wensickendorf-Zehlendorf laden herzlich zur Veranstaltung ein.

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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